Die Universität Ulm ist eine junge Forschungsuniversität mit Schwerpunkten in Naturwissenschaften, Medizin und Technik. Mit mehr als 10.000 Studierenden bietet sie in einer wirtschaftlich starken Region ein dynamisches Arbeitsumfeld mit interessanten Vernetzungs- und Entwicklungsperspektiven.

An der Medizinischen Fakultät ist in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Pschotherapie (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Jörg Fegert) folgende Juniorprofessur (ohne Tenure Track) zu besetzen:

W1-Juniorprofessur für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mit dem Schwerpunkt Forschungsmethoden (m/w/d)

Die Universität Ulm strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung.
Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Menschen werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt.
Die Bewerberin/Der Bewerber soll in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie die gesamte Bandbreite von Methodenfragen in der kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Forschung und Lehre vertreten. Hierfür wird auch klinisch-psychologisches Wissen vorausgesetzt. Weiterhin wird die Unterstützung der Ausgestaltung neuer Lehrformate, z.B. im Trainingshospital/TTU oder im Rahmen der zahlreichen E-Learning Programme der Abteilung, und deren Evaluation erwartet. Der Schwerpunkt der Forschung soll im Bereich der Konzeption und Evaluation, z.B. von Prävention und Intervention in der seelischen Kinder- und Jugendgesundheit, im Zusammenhang mit frühen Kindheitsbelastungen, dem Zurechtkommen im Alltag bei chronischen Erkrankungen und dem Umgang mit multiplen Formen der Kindesmisshandlung liegen. Die Bewerberin/Der Bewerber soll hier Methodenexpertise mit Fokus auf Digitalisierung und KI einbringen. Ein genereller Schwerpunkt der Abteilung liegt im Bereich der Traumaforschung. Insofern wird eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Traumaforschung und mit anderen in diesem Themenfeld aktiven universitären Arbeitsgruppen erwartet. Methoden wie Ecological Momentary Assessment (EMA) und Intervention spielen eine zunehmende Rolle in der diesbezüglichen Forschung.
Die Einstellung erfolgt im Angestelltenverhältnis in der Regel befristet auf 6 Jahre. Eine Verlängerung ist abgesehen von den Fällen des § 45 Abs. 6 LHGBW nicht möglich.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, Psychologie oder (Sozial-)Pädagogik, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird (§ 51 Abs. 2 LHG). Zentral ist zudem Erfahrung in Forschungsmethodik.

Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie mit uns die Universität!

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Jörg Fegert, Tel. +49 731 50-61600

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