Die Universität Ulm ist eine junge Forschungsuniversität mit Schwerpunkten in Naturwissenschaften, Medizin und Technik. Mit rund 10.000 Studierenden bietet sie in einer wirtschaftlich starken Region ein dynamisches Arbeitsumfeld mit interessanten Vernetzungs- und Entwicklungsperspektiven.
An der Medizinischen Fakultät ist in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Ulm (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Meinrad Beer) zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur zu besetzen:
mit Sektionsleitung
Das Universitätsklinikum Ulm deckt als Krankenhaus der Maximalversorgung mit 30 Kliniken, 16 Instituten und 1.515 Betten das gesamte Spektrum der universitären Krankenversorgung ab. Als größtes Klinikum zwischen Ost-Württemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu versorgt das Universitätsklinikum jährlich rund 56.000 stationäre Patientinnen und Patienten und knapp 270.000 ambulante Quartalsfälle. Gemeinsam sorgen rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass den Patientinnen und Patienten der Region eine integrierte Versorgung aus Akutbehandlung mit unmittelbarem Anschluss an die Rehabilitationsmedizin geboten werden kann.
Die Universität Ulm strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Menschen werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt.
Der Forschungsschwerpunkt liegt in der Weiterentwicklung neurovaskulärer und neuroonkologischer Bildgebungs- und Therapiemethoden in enger Zusammenarbeit mit der Neurologie und Neurochirurgie, insbesondere mit Einsatz von Simulation und Robotik. Im Rahmen der Core Facility PET/MR sollen zudem multidisziplinäre Fragestellungen zu neurodegenerativen und neuroonkologischen Erkrankungen vorangetrieben werden. Darüber hinaus wird eine enge Forschungskooperation mit der neurochirurgischen und orthopädischen Wirbelsäulenmedizin erwartet, die sich mit der bildgebungsbasierten Analyse von wirbelsäulennahen Strukturen beschäftigt.
Erwartet wird auch eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Ulm sowie die Mitwirkung in den Forschungsschwerpunkten der Fakultät, insbesondere in den Themen Alterung, Onkologie und der Traumaforschung. Eine interdisziplinäre Kooperationsbereitschaft mit den Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie, Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Medizin sowie des Instituts für Neuropathologie und der Sektion Thorax- und Gefäßchirurgie wird vorausgesetzt.
Langjährige Führungserfahrung und ein hohes Maß an neurointerventioneller Expertise in allen gängigen Behandlungsfeldern inklusive arteriovenöser und venolymphatischer Mal-formationen werden für die Aufgaben in der Krankenversorgung erwartet. Dafür essentiell ist die persönliche DeGIR-Zertifizierung Modul E und F und bestehende Erfahrung in der Weiterbildung zum Schwerpunkt Neuroradiologie. Mit der Professur ist auch die Leitung einer Sektion verbunden.
Die Lehraufgaben umfassen curriculare und extracurriculare Lehrveranstaltungen zum Thema Neuroradiologie für Studierende der Humanmedizin und im englischsprachigen Masterstudiengang „Molecular and Translational Neuroscience“. Eine aktive Beteiligung an der Vernetzung von Lehrinhalten wird ebenso wie die Etablierung und Durchführung neuer Lehrkonzepte erwartet (z.B. interfakultär oder im Rahmen des Studientracks „Digital Health“). Darüber hinaus soll ein besonderer Fokus auf die Ausbildung von interventionellen Neuroradiolog*innen gelegt werden.
Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie mit uns die Universität!
| > Referenz-Nr.: | 26049 |
| > Bewerbungsfrist: | bis 12.06.2026 |
Prof. Dr. Meinrad Beer, Tel. +49 731 500-61001